Ausstellungen

Das Kulturhaus präsentiert kontinuierlich Ausstellungen. Beim Eintritt in das Foyer empfängt die Besucher Kunst: Das Spektrum reicht von Malerei über Grafik bis zu Fotografie. Daneben zeigen wir themenbezogene Ausstellungen und geben Gruppen und Vereinen die Gelegenheit, sich darzustellen.

Sonntag, 8. April, 11:00

Ausstellungseröffnung
Mises en scènes. Identités – Inzenierungen. Identitäten
Ilsemargret Luttmann – Dieudonné Fokou

In der Ausstellung begegnen sich unterschiedliche Auffassungen und Umsetzungen des Themas Inszenierungen: Identitäten aus weiblich-europäischer und männlich-afrikanischer Perspektive - von der Hamburger Malerin Ilsemargret Luttmann, und dem Metallkünstler Dieudonné Fokou aus Yaoundé/Kamerun.

Ilsemargret Luttmann spielt in ihren großformatigen, farblich kraftvollen Bildern mit den Inszenierungen von Männern und Frauen in einem kulturell transzendierenden Afrika, wobei es um Selbstdarstellung, Genderidentitäten, Ausdruck von Modernität und lokalen Traditionen geht. Dieudonné Fokou geht das Thema Identitäten als eine überlebenswichtige Dynamik im afrikanischen und Diaspora-Kontext an, wobei er auf die Manipulationen und Zwänge verweist, die Identitätsbildungen in Afrika erschweren oder sogar verhindern. Für ihn stehen anders als für Luttmann nicht das Spielerisch-Offene, die Möglichkeiten und das Spiel mit dem Schein im Vordergrund, sondern sein Anliegen besteht darin, auf die globalen Ungleichgewichte, afrikanische Despotien und die Verführungen hinzuweisen, denen die Menschen ausgesetzt sind. Seine Metallfiguren - als Skulpturen und Reliefs - erzählen in lebendiger und poetischer Weise von diesem Kampf, autonom, selbstbestimmt, gleichberechtigt und verantwortungsvoll mit Bezug auf die Zukunft zu leben, worin auch wir uns wiedererkennen.

Materiell basiert die Kunst von Dieudonné Fokou auf Metallabfällen, die ihm in formal-ästhetischer Hinsicht und in ihrer vorherigen Verwendungsweise Inspirationen liefern, wobei er sich gleichzeitig auch von ihnen emanzipiert, um ihnen ein völlig neues Leben zu geben. Im weitesten Sinn knüpft er an handwerkliche und geistige Traditionen seiner Bamileke-Kultur in Kamerun an, während er in seinem Alltag stark urban verankert ist und durch die künstlerischen und kommerziellen Netzwerke globale Orientierungen verfolgt.

Die Bilder von Ilsemargret Luttmann nähren sich von Erkenntnissen und Darstellungen empirischer kultureller Studien in Afrika, langjährigen Erfahrungen in westafrikanischen Ländern und lassen sich visuell teilweise in der Poster-Ästhetik und der grafischen Textilmusterung verorten.

Besichtigungszeiten: Mo/Do/Fr 12:30-15:00, Mi 18:00-19:30 Uhr u.n.V. bis zum 25.05.2018

Eintritt frei

Freitag, 1. Juni, 19:00

Ausstellungseröffnung
Sarita Dey: DIFFERENCIA

Differencia ist eine lebendige Ausstellung, die sich während der Ausstellungszeit verwandeln wird und Besucher einlädt, punktuell in Interaktion zu treten. Die Künstlerin Sarita Dey möchte, dass ihre Kunst nicht nur an der Wand hängt, sondern vielmehr geschieht und für viele erfahrbar ist. Kunst lebt im Dazwischen auf, wird in der Wechselseitigkeit von Beziehung lebendig. Zwischen Du und Ich blüht sie auf.

In der Ausstellung Differencia sind Besucher eingeladen, in Dialog zu treten mit den Werken, mit der Künstlerin und miteinander. Sie sind aufgefordert mitzugestalten, zu schmecken, zu hören, zu interagieren. Differencia ist eine Offerte, einzutauchen in Begegnung - die Essenz jeglicher Schöpfung. Es gibt viel zu entdecken und zu schmecken!

Zeitgleich findet Sarita Deys Projekt 'Taste my world' im Kulturhaus statt. Jeder ist willkommen!

Flyer auf Englisch

Besichtigungszeiten: Mo/Do/Fr 12:30-15:00, Mi 18:00-19:30 Uhr u.n.V. bis zum 12.08.2018 (in der Sommerpause vom 9.7. bis 5.8. nur nach Vereinbarung)

Eintritt frei

Freitag, 10. August, 19:30
Finissage und Talk mit der Künstlerin

Foto: Neil Huggett

Sonntag, 19. August, 11:00

Ausstellungseröffnung
Zwei Künstlerinnen, zwei Techniken, zwei Stile – eine Ausstellung

Birgit Suppa und Helga von Pfeil verbindet nicht nur die gemeinsame Ausbildung an einer Hamburger Kunstschule und eine langjährige Freundschaft, sondern auch die Begeisterung für das Malen und Zeichnen. Dabei ist ihre Vorliebe für Stillleben und Pflanzen unverkennbar.

Birgit Suppa malt in Öl auf großformatige Leinwände und Helga von Pfeil zeichnet mit Farbstiften auf glattem Zeichenkarton. Mehrere gemeinsame Ausstellungen haben gezeigt, dass sich beides wunderbar ergänzt und bereichert.

Eintritt frei