Freitag, 20. Januar, 20:00

Mr Fox and Other Stories - Stories of heroines and heroes from the British Isles performed in English by Robert MacCall

Robert MacCall tells stories of brave deeds from the great store of British folktales. A rich and varied evening of storytelling is promised. In Englischer Sprache.

Sonderangebot für Sprachkurse und Schulklassen: SprachschülerInnen (jeden Alters) dürfen zum ermäßigten Preis kommen, ab vier SchülerInnen darf ein/e LehrerIn gratis mit - nur mit Anmeldung bei rika.tjakea@kulturhaus-eppendorf.de. Schulklassen und größere Gruppen, z.B. Englisch-Stammtische dürfen gern nach Gruppenpreisen fragen.

Karten online kaufen € 15,-/erm. € 12,-

Foto: Bernd Hellwage

Samstag, 21. Januar, 20:00

Syrische Nacht - Benefiz-Konzert mit der Oriental Band

Der Musiker Ziad Khawam ist aus Syrien geflohen. Er stammt aus Aleppo und lebt jetzt seit zwei Jahren in Hamburg. Die täglichen Horror-Nachrichten aus der in Trümmern liegenden Stadt sind für ihn kaum zu ertragen. Was kann ein Musiker in einer solchen Lage tun? Neben der Angst um Familie und Freunde ist es der Schmerz über eine untergehende Kultur, der Schmerz über eine Stadt mit einer einmaligen, vielfältigen Musiktradition, der ihn antreibt. Videos bei youtube.

Ziad Khawam hat 2015 in Hamburg die Oriental Band gegründet. Er selbst ist Virtuose auf dem Kanun, einer Kastenzither mit 73 Saiten, und er hat in seiner neuen Heimat Musiker und Vokalisten aus Syrien und anderen Ländern gesucht und gefunden. Ihr Repertoire orientiert sich an der klassischen arabischen Musik und der Volksmusik. Kanun, Trommel und Bass als Basis werden ergänzt durch Klarinette und Saxophon. Von großer Bedeutung sind außerdem die Sängerinnen und Sänger, die die poetischen Texte mit Inbrunst vortragen. So tourt die Band seit Monaten durch Norddeutschland und zeigt, was in den Menschen steckt, die in Deutschland Zuflucht suchen. Sie ist musikalischer Botschafter im besten Sinne.

In der Pause gibt es ein orientalisches Buffet.

Karten online kaufen € 15,-/Refugees are welcome (free entrance)
Alle Musiker treten ohne Gagen auf. Der Gewinn geht an notleidende Kinder in Syrien.

Sonntag, 22. Januar, 16:00

Kindertheater: federfein und kratzebein

Der Baum hat eine Rinde, das Tier ein Fell und wir Menschen haben die schützende Haut. Wir können sie kitzeln, streicheln, kratzen, pieksen und kneten. Wir können sogar Musik mit ihr machen. Gleichzeitig behutsam und humorvoll erkunden zwei Spieler, was unter die Haut geht, was einem die Haare zu Berge stehen lässt und wann man ein dickes Fell braucht. Aus einer federfeinen Empfindung lassen sie einen Kitzel-Tanz entstehen, Sommersprossen werden besungen, Haare gewaschen und aus kräftigen Klatschklängen entsteht Musik.

Das musikalische Theater-Spiel ist eine poetisch-sinnliche Entdeckungsreise auf unserer Haut vom Theater monteure aus Köln für Kinder ab 3.

€ 5,-/Erw. € 7,-

Donnerstag, 26. Januar, 10:00

Woche des Gedenkens
Frauenfrühstück mit kulturellem Beitrag

Wer war Schottmüller und wer ist Oda? Geschichte eines Straßennamens

Im November 2014 wurde die Schottmüllerstraße umgewidmet. Ursprünglich erinnerte sie seit 1937 an den Bakteriologen und Direktor am Universitätskrankenhaus Prof. Dr. Hugo Schottmüller, jetzt an Oda Schottmüller. An diesem Morgen wollen wir uns dem Leben der Tänzerin, Bildhauerin und Widerstandskämpferin Oda Schottmüller nähern, um sie und ihr Werk kennenzulernen. Zu Gast ist Maria Koser vom Stadtteilarchiv Eppendorf.

€ 3,- (ohne Getränke)

Bild: Archiv Susanne und Dieter Kahl

Donnerstag, 26. Januar, 19:30

Diavortrag von Bernd Dieter Schlange: Nostalgie und Moderne – Straßenbahnen in Portugal

Wer kennt nicht Lissabons berühmte Linie 28? Verkehrsexperte Bernd Dieter Schlange weiß noch sehr viel mehr zu berichten: über Lissabons Elétricos und Elevadores, über die moderne Stadtbahn und die alte Straßenbahn in Porto und Almada, über Portugals einzige Straßenbahn ans Meer (Sintra). Bernd Dieter Schlange zeigt Bilder und Filme sowie ein Interview mit dem portugiesischen Stadtbahnexperten André Rodrigues und mit José Pita, der von der Zeit erzählt, als sein Vater bei der Straßenbahn von Sintra arbeitete.

Eine Veranstaltung der Portugiesisch-Hanseatischen Gesellschaft.

€ 5,-/PHG-Mitglieder frei

Freitag, 27. Januar, 20:00

ComedypokalComedypokalComedypokal

HAMBURGER COMEDY-POKAL
Hingehen - lachen - Sieger machen!

Jochen Prang (Berlin): Der Mann ist groß, knapp zwei Meter. Doof nur, dass es auf die kleinen Dinge im Leben ankommt. Aber die hat er immerhin im Blick und schlimmer noch, er redet darüber, auf der Bühne, vor Leuten!

Sein aktuelles Soloprogramm trägt den Titel ‚Schöne neue Welt‘. Aufgewachsen in den 80ern, pubertiert in den 90ern und konfrontiert mit dem Technikwahn des Hier und Jetzt stellt Jochen Prang die richtigen Fragen: Was hätte Jesus mit YouTube erreicht? Sind Videospiele gut für unsere persönliche Entwicklung? Wieso heißt es Social Media, wenn sich am Ende alle asozial verhalten? Welche Vorteile hat jetzt genau eine Bluetooth-Zahnbürste oder ein WLAN- Bettbezug? Und fährt Gollum wirklich mit der Deutschen Bahn? Das Schöne ist, die Antworten liefert der Künstler gleich mit, und das auf äußerst unterhaltsame Weise!

Paco Erhard (Berlin) versteht sich als Vermittler zwischen den Kulturen und als ‚der etwas andere Europabotschafter‘. Er hat in den USA, in Spanien, Italien, England und Australien gelebt und seine Solo-Programme sind weltweit regelmäßig ausverkauft.
Seine Comedy ist inspiriert von diesem bewegten Reiseleben, ob es um witzige Außenansichten Deutschlands geht, Sex & Drugs, Konsumwahn, Brexit oder Homo-Ehe. Dem weltoffenen Europa pointiert eine Stimme zu geben, ist sein erklärtes Ziel. Witzig macht Paco andere Kulturen und Lebensweisen verständlich und inspiriert zugleich zu humorvoller Selbsthinterfragung. Mit messerscharfer Beobachtungsgabe seziert er unsere geheimen Ängste vor dem Andersartigen, der globalisierten Welt und uns selbst. Seine Comedy hilft, Vorurteile zu überwinden, indem man über sie lacht.

Moderation: Frank Eilers

Eine Kooperationsveranstaltung von 10 Hamburger Kulturzentren
Hamburgs Comedy-Highlight findet alljährlich Ende Januar statt. 20 Comedians aus dem gesamten deutschsprachigen Raum kämpfen um die heißbegehrte Trophäe aus Frottier und um 6.500 Euro Preisgelder! Der Hamburger Comedy-Pokal ist für viele der teilnehmenden KünstlerInnen der Startschuss, um den Norden und den Rest der Republik zu erobern. Zur Comedy-Pokal-Homepage - Programmheft als pdf-Datei

Tickets online kaufen € 15,-/erm. € 13,-/Vorverkauf € 12,- (zzgl. Gebühren)

Hamburger Comedy Pokal 2017 | Trailer from Goldbekhaus on Vimeo.

Samstag, 28. Januar, 11:00

Die Literaturkantine / Jour-fixe für Autoren
Thema: Gewinn und Verlust bei Übersetzung

Gut übersetzen heißt in erster Linie gut verstehen. Der deutsch-bosnischen Autorin und Übersetzerin Emina C. Kamber kommt es nicht darauf an, Wörter und Sätze, sondern Ideen und Gedanken in die andere Sprache hinüberzurollen. Sie ist der Meinung, dass nicht der Text an sich übersetzt werden muss, sondern vielmehr die Intention, die ‚Message’, die im Original eingebettet liegt. Pointiert gesagt: Der Übersetzer darf sich vom Original nicht fesseln lassen, sondern orientiert sich nur daran. Dabei muss er die Sprachpotenz seiner Muttersprache – der Zielsprache – voll ausschöpfen, auch wenn er dadurch den Ausgangstext mehr oder weniger umgestalten muss.
Moderation: der Hamburger Autor und VS-Vorsitzende Dr. Reimer Boy Eilers

Die Literaturkantine: Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus Norddeutschland sind herzlich eingeladen zu einem Austausch in zwangloser Runde. Salongespräche, Werkstattgespräche, Hinweise, Verweise. Gäste aus anderen Sparten des Literaturbetriebs sind willkommen.
Veranstalter: Verband Deutscher Schriftsteller und Schriftstellerinnen in Hamburg

Eintritt frei

Samstag, 28. Januar, 15:00 - 17:00

Ukulelen-Workshop für Anfänger

Eine Ukulele ist leicht zu spielen, passt (mit ein bisschen Drücken) in jede Sporttasche und macht einfach eine Menge Spaß. Man kann sie überallhin mitnehmen und darauf alles spielen, was man will, wenn man weiß wie. Das heißt, schon nach ein paar kurzen Vorübungen kann der Einsteiger das erste Lied spielen. (Tipp: die Seite von Dr. Uke mit vielen Liedern)

An diesem Workshop mit Rolf Lindhorst von der Mobilen Musikschule Lindhorst können alle teilnehmen, die eine Ukulele haben und noch nicht spielen können, und auch Ukulele-Spieler, die noch relativ neu sind auf der Ukulele. Kostenlose Leih-Ukulelen möglich!

Anmeldung: Rolf Lindhorst, 04124/9803231, rolflindhorst@t-online.de

Teilnahmegebühr: € 15,-

Samstag, 28. Januar, 19:00

Reisen & Speisen: Indonesien - Sumatra, Java, Sulawesi

Indonesien ist mit seinen 17.000 Inseln und über 250 Millionen Einwohnern eines der größten Länder der Welt. Seine kulturelle und geographische Vielfalt beeindrucken: Die Geschichte reicht weit zurück, und fast jede Weltreligion hat hier antike Bauwerke hinterlassen. Reisterrassen, aktive Vulkane und tropischer Regenwald prägen das Bild.

Silke Vetter nimmt Sie mit nach Sumatra, wo sie dem Volk der Batak und dem der matrilinear organisierten Minangkabau begegnet ist. Auf Java hat sie die hinduistische Tempelanlage Prambanan und den größten buddhistischen Tempel der Welt, den Borobodur besucht, am Tengger Bromo den Sonnenaufgang erlebt, ein atemberaubendes Naturschauspiel, außerdem den Totenkult der Toraja auf Sulawesi kennengelernt, die ihre Verstorbenen in Felswänden in geschnitzten Holzsärgen bestatten. Auch was es mit den Tao-Tao-Totenfiguren auf sich hat, erfahren Sie in ihrem Bildervortrag.

Die indonesische Küche bietet eine Vielzahl köstlicher Gerichte, die mit ihren unterschiedlichen Gewürzen unsere Geschmacksnerven auf das Angenehmste reizen. Freuen Sie sich auf einen Abend, der mit Bildern, kleinen Filmsequenzen, Informationen und Musik ein buntes Bild der bereisten Regionen zeigt.

€ 24,- /erm. € 20,- (inkl. Buffet)
verbindliche Reservierung unter 48 15 48, karten@kulturhaus-eppendorf.de

Sonntag, 29. Januar, 11:00

Woche des Gedenkens
Ausstellungseröffnung
mit Livemusik
Till Leeser: Displaced Memories - Beunruhigende Verschwommenheit

Bei Besuchen der Konzentrationslager hatte ich immer das Gefühl von 'gerade noch eingefangen' und 'noch nicht ganz verschwunden'. So habe ich versucht, die Bilder in diesem Zwischenraum anzusiedeln. Unschärfe, eigentlich ein Fehler in der Fotografie, habe ich zum Stilmittel gewählt. Ich reduziere das Subjekt auf das Wesentliche. Eine Mauer ist nicht mehr nur eine Mauer, sondern auch das, was sie verdeckt, einsperrt, abwehrt oder verhindert. Ich verweigere den klassischen Wiedergabecharakter der Fotografie, ohne ihr Wesen zu beeinträchtigen, immer Teil der Situation zu sein, die sie zeigt. Der Betrachter muss sich mit dem Entzug der Realität zufriedengeben, er muss sie durch Erinnerung ersetzen.

Die Unschärfe ist ein Vorzeichen des Verschwindens. Ein unscharfes Bild lässt das Auge nicht zur Ruhe kommen, es sucht in dem Bild Indizien, die Aufschluss über das Unvorstellbare geben. Sie provoziert die Phantasie, das Unvollständige zu vervollkommnen, sie provoziert Erinnerungen.

Meine Bilder provozieren das Phänomen des sich Erinnerns. Da der Betrachter nicht von der Realität des Abgebildeten vereinnahmt wird, eröffnet sich ihm das, was nicht abgebildet ist. Das Bild füllt sich mit zusätzlichen Dimensionen, und es lassen sich Empfindungen anderer Sinne damit verbinden. Da kein Bild einer Erinnerung dem Erlebnis entspricht, an das sich die Erinnerung knüpft, kommt die Unschärfe dem Erlebnis am nächsten. Sie ist eine Balance zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, Ausdruck von Unzufriedenheit und dem Verlangen, anderes zu sehen als üblicherweise.

Der Besuch dieser Orte löst in mir immer ein Gefühl von Trauer aus, das Gefühl, etwas verloren, vergessen oder versäumt zu haben. Es entsteht eine beunruhigende Verschwommenheit. Till Leeser

Zur Ausstellungseröffnung improvisiert Anne Wiemann auf dem Saxophon.

Besichtigungszeiten: Mo/Do/Fr 12:30-15:00, Mi 18:00-19:30 Uhr u.n.V. bis zum 24.3.2017

Kooperationsveranstaltung mit dem Stadtteilarchiv Eppendorf

Eintritt frei

Mittwoch, 1. Februar, 19:00

Spielwerk Hamburg - Spieltreffen

Gemeinsam spielen und tüfteln: Immer am ersten Mittwoch des Monats treffen Spieleautoren auf begeisterte Spieler, um spannende unveröffentlichte Brett- und Kartenspiele auszuprobieren. Hier werden gemeinsam Spielwelten aus Würfel, Karten und co entwickelt, getestet und verfeinert.

Eintritt frei, ohne Anmeldung

Freitag, 3. Februar, 20:00

Woche des Gedenkens
Sibylle Kynast - Weltmusik

„Wir müssen uns immer wieder die Verbrechen der Nazis vor Augen halten, weil dies das einzige Mittel dagegen ist, dass sich solche Dinge wiederholen können. Wir sehen täglich, dass der faschistische Geist noch längst nicht erloschen ist.“

Diese Worte von Mikis Theodorakis stellt Sibylle Kynast als Motto über ihr Konzert. Zum Gedenken an die Opfer der Shoah singt sie Lieder auf Jiddisch, Hebräisch, Griechisch, Ladino und Lieder der Roma, denn auch die Sinti und Roma waren Opfer des Nationalsozialismus.

Seit den 60er Jahren steht Sibylle Kynast auf der Bühne, damals als Sängerin der ersten Folklore-Gruppe Deutschlands, den ‚City Preachers’ - neben Stars wie Alexandra, Inga Rumpf und Udo Lindenberg. Sie interpretiert ihre Lieder mit dunkler, ausdrucksstarker Stimme und vermittelt Menschen aller Kulturen und Religionen die Botschaft einer weltumspannenden Verbundenheit und leistet so einen Beitrag zur Völkerverständigung, was in diesen unruhigen und kriegerischen Zeiten, in denen Menschen verschiedenster Nationalitäten zu uns kommen, für sie ein besonderes Anliegen ist. Mit ihren Liedern in Ladino, der Sprache, die die Juden im maurischen Spanien gesprochen haben, möchte sie auf eine Zeit aufmerksam machen, in der Juden, Christen und Moslems friedlich miteinander lebten. Gerade im musikalischen Bereich koexistierten diese Kulturen während einiger Jahrhunderte friedlich nebeneinander und gaben damit ein leuchtendes Beispiel für die Möglichkeit eines sich gegenseitig befruchtenden Miteinanders.

Begleitet wird sie von Horst Memmen: Gitarre, Paul Rudolf: Kontrabass und dem rumänischen Geiger Sorin Ferat

Kooperationsveranstaltung mit dem Stadtteilarchiv Eppendorf

Karten online kaufen € 13,-/erm. € 11,-

Samstag, 4. Februar, 14:00 - 17:00 (Reparaturannahme bis ca. 16:30)

Repair-Café Eppendorf

‚Wegwerfen? Denkste!' Anleitung zum: Schrauben, Hämmern, Löten und Nähen

Im Repair-Café Eppendorf bringen ehrenamtliche Reparatur-ExpertInnen den BesucherInnen bei, wie sie defekte Gegenstände selbst reparieren können. So können Möbel, elektrische Geräte, Fahrräder, Spielzeug, Kleidung und vieles mehr wieder in Schuss gebracht werden. Ersatzteile sollten nach Möglichkeit mitgebracht werden. Bei Kaffee und Kuchen kann man sich austauschen und die Wartezeit entspannt überbrücken. Zwei linke Hände? Keine Angst - mit unserer Hilfe schafft das jeder!

Wer hat Lust, als ehrenamtlicher Reparaturprofi mitzumachen? Ansprechpartnerin: Elisabeth Kammer,
Tel. 46 77 93 25, info@martinierleben.de

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns bei sehr regem Andrang vorbehalten, die Reparaturannahme früher zu beenden. Veranstalter: MARTINIerLEBEN

Eintritt frei, Spenden erbeten

Samstag, 4. Februar, 20:00

Global Dance Party

Musik aus vielen verschiedenen Kulturen, z.B. Reggae, Afro, Latin, Oriental Grooves und Balkan-Pop – perfekt tanzbar zusammengestellt von DJ Matze.
Die neue monatliche Plattform für aufgeschlossene und tanzfreudige Menschen unabhängig von Alter und Herkunft. Immer am ersten Samstag des Monats.

RollstuhlfahrerInnen kommen einfach über die Rampe am Hintereingang des Saals.

Refugees are welcome (free entrance).

Karten online kaufen € 7,-

Grafik: NOFI-Production Hamburg

Freitag, 10. Februar, 20:00

The Birds of Rhiannon - Love Stories from the Celtic Worldperformed in English by Robert MacCall

Robert MacCall tells love stories from Wales, Scotland and Ireland in preparation for St Valentine’s Day. Tales to warm your hearts. In Englischer Sprache.

Sonderangebot für Sprachkurse und Schulklassen: SprachschülerInnen (jeden Alters) dürfen zum ermäßigten Preis kommen, ab vier SchülerInnen darf ein/e LehrerIn gratis mit - nur mit Anmeldung bei rika.tjakea@kulturhaus-eppendorf.de. Schulklassen und größere Gruppen, z.B. Englisch-Stammtische dürfen gern nach Gruppenpreisen fragen.

Karten online kaufen € 15,-/erm. € 12,-

Foto: Bernd Hellwage

Sonntag, 12. Februar, 18:00

Jubiläumskonzert: 25 Jahre Sinfonieorchester Eppendorf

Sergej Rachmaninov: Klavierkonzert Nr. 2, Solistin: Elisaveta Ilina, Klavier

Anton Bruckner: Sinfonie d-Moll, die 'nullte'

Leitung: Thilo Jaques

Achtung, anderer Ort!
Laeiszhalle, Johannes Brahms-Platz

€ 12,- bis € 16,-/ermäßigt € 8,- bis € 12,-

Donnerstag, 16. Februar, 17:00 - 20:00

Eppendorfer Masche – gemeinsam stricken, häkeln, handarbeiten (lernen)

Offene Handarbeitsgruppe immer am dritten Donnerstag des Monats: Einfach Strickzeug bzw. eigene Handarbeit mitbringen und dazukommen. Ein Projekt von MARTINIerLEBEN e.V.

Teilnahme frei

Freitag, 17. Februar, 20:00

Woche des Gedenkens
Hamburg Klezmer Band – Jiddische Musik, traditionell und modern – Konzert mit Livemalerei von Pavel Ehrlich

Nach dem sensationellen Erfolg der Band zusammen mit dem Livemaler Pavel Ehrlich bei der Woche des Gedenkens 2016, kommen sie 2017 wieder in unser Haus:

Die Hamburg Klezmer Band beherrscht das authentische und traditionsgetreue Spiel, die Seele der Hamburg Klezmer Band aber ist das Erkunden neuer Wege. Aus den verschiedensten Stilistiken entsteht so ein ganz eigener Sound, der das Konzerterlebnis spannend und unverwechselbar macht – eine großartige Mischung aus Tradition und Moderne. Die Mitglieder der Band sind weltweit in verschiedenen musikalischen Projekten aktiv, die tiefgründig die Jiddische Musik und die damit verbundene Kultur erforschen.

Die Band besteht aus dem Violinisten und Komponisten Mark Kovnatskiy, einem der bemerkenswertesten Klezmer-Violinisten Europas, dem Akkordeon-Virtuosen und Arrangeur Stanislav Dinerman sowie dem Tubisten und Musiktheoretiker Mikhail Manevitch. Diesmal wird zusätzlich der Moldawische Schlagzeuger Peza Boutnari dabei sein, der seit 1990 in Deutschland lebt und als Studioschlagzeuger, Schlagzeuglehrer und Musikproduzent tätig ist.

Pavel Ehrlich wird seine begeisternde Livemalerei zeigen, die direkt auf die große Leinwand auf der Bühne übertragen wird. Wie ein roter Faden zieht sich durch die Arbeiten des ukrainischen Künstlers die Suche nach dem Ursprünglichen, nach dem, was das Leben ausmacht. Er bezieht seine Themen ebenso aus der Mythologie und Religion wie aus dem Leben und zwischenmenschlichen Beziehungen. Dabei ist er in der Lage, mit wenigen Strichen Emotionen, Bewegungen, Charaktere und selbst Musik einzufangen.

Kooperationsveranstaltung mit dem Stadtteilarchiv Eppendorf

Karten online kaufen € 15,-/erm. € 12,-/SchülerInnen € 5,-

Sa/So, 18. + 19. Februar, 11:00 - 17:00

Tausendschön - Frauen machen Flohmarkt

An vier Wochenenden im Jahr bietet Ihnen Tausendschön Gelegenheit, sich von Überfälligem zu trennen und Neues günstig zu erstehen. Tausendschöne Sachen, sauber, heil, von guter Qualität: alle möglichen Sachen des Alltagslebens und gepflegte Second-Hand-Kleidung für die Frau.

An jedem Tag neue Stände, das Angebot bleibt bis 17:00 komplett aufgebaut.

Info und Anmeldung für VerkäuferInnen: 583 538, kontakt@flohmarkt-eppendorf.de, www.flohmarkt-eppendorf.de

Eintritt frei

Donnerstag, 23. Februar, 10:00

Frauenfrühstück mit kulturellem Beitrag

Vera Rosenbusch lebt als Schriftstellerin und Literaturperformerin in Hamburg. In ihrem Lieblings-Kulturhaus in Eppendorf besucht sie häufig den Jour Fixe des Schriftstellerverbands (VS) und die Schreibgruppe der “Mörderischen Schwestern'. Zusammen mit Lutz Flörke präsentiert sie dort Literarische Salons, am 3. März zum Beispiel in der Reihe 'Dicke Bücher' die 'Buddenbrooks'.

€ 3,- (ohne Getränke)

Foto: Saskia Junggeburth

Donnerstag, 23. Februar, 20:00

Woche des Gedenkens
Rabbi Walter Rothschild erzählt aus seinem Leben und singt Leider. Kabarettkonzert

Der Berliner Rabbiner Walter Rothschild, Weltbürger, Autor, Eisenbahn-Spezialist und Kabarettist erzählt aus seinem Leben und singt leider - Pardon: Lieder. Er ist nicht nur ein außerordentlicher jüdischer Gelehrter, sondern ebenso begnadeter Geschichtenerzähler mit britisch-jüdischem Witz, Charme und Biss.

Rothschild erzählt, wie es ist, in Großbritannien und Deutschland Jude zu sein. Dazu singt er seine Lieder. Einige haben eher humoristischen Charakter, andere sind ziemlich ernst. Es geht um Beschneidungen, das Unterrichten und den Antisemitismus. Und schließlich sind wertvolle Neuschöpfungen zu Schuberts Liederzyklen zu hören, wie ‚Die Winterbahnreise‘ und ‚Schwangergesang‘.

Begleitet wird Rabbi Rothschild vom Komponisten und Pianisten Max Doehlemann am (und unter dem) Klavier. Zusammen bringen sie ein witziges, nachdenkliches und in jedem Fall kurzweiliges Programm auf die Bühne. Regie: Jan Becker.

Als überraschender Geschichten-Erzähler ist Walter Rothschild mit dem Erzählband ‚Auf das Leben‘ (Goldmann 2008) einem größerem Publikum bekannt geworden.

Beitrag in Radioeins (RBB, 5.6.2016):
Den Beruf auf die Kabarett-Bühne bringen, das scheint ja manchmal ganz gut zu funktionieren. Prominentes Beispiel: Eckart von Hirschhausen, der Medizin studierte. Murat Topal war jahrelang als Polizeibeamter in Berlin-Kreuzberg unterwegs, bevor er damit auf die Bühne ging, und jetzt kommt: Rabbi Rothschild. Für seinen bissigen Humor ist der Rabbiner schon länger berühmt und berüchtigt. Man empfahl ihm mal: Er solle doch lieber bei Monty Phyton Karriere machen als in der Synagoge. Da war es vielleicht nur eine Frage der Zeit, bis er sich wirklich auf die Kabarett-Bühne stellt.

Walter Rothschild im Tatort "Dunkelfeld" - "Bar Mitzwa"

Kooperationsveranstaltung mit dem Stadtteilarchiv Eppendorf

Karten online kaufen € 13,-/erm. € 11,-/SchülerInnen € 5,-

Freitag, 24. Februar, 20:00

Improtheater Dünnes Eis - Kulturhaus flashen #2: Warum hast du mit Brad Schluss gemacht?

Die Kulturhaus flashen-Reihe geht in die zweite Runde! Kurz nach dem Valentinstag geht es um das größte aller Themen: die Liebe in all ihren Formen und Farben. Die große, die gescheiterte, die Liebe auf den ersten Blick - Ihr entscheidet, welche Geschichten das Improvisationstheater Dünnes Eis für euch auf die Bühne zaubert: Welches pikante Geheimnis verraten Vera und Eberhard auf ihrer Goldenen Hochzeitsfeier? Warum treibt sich Armor besonders gern in Eppendorf herum? Und gibt es wirklich keine zweite Chance für Brangelina? Freut Euch auf einen Abend voller Romantik, Lust und Leidenschaft ... und auf ein wahres Füllhorn an hitverdächtigen Liebessongs! Alles wird vor Euren Augen auf der Bühne erdacht und ist absolut ungeprobt!

Am 28. April wird das Kulturhaus bereits zum 3. Mal geflasht. Wiederkommen lohnt sich, denn jede Dünnes-Eis-Show ist absolut einmalig. Alle Termine findet Ihr hier auf der Seite des Kulturhauses oder unter: Dünnes Eis ...liebe Impro!

Karten online kaufen € 10,- /erm. € 8,-

Samstag, 25. Februar, 11:00

Die Literaturkantine / Jour-fixe für Autoren
Thema: Modernes Erzählen - Vortrag und Gespräch mit Lutz Flörke

Ist die Moderne vorbei? Was bedeutet sie uns? Welche Anregungen bieten ihre erzählerischen Versuche? Oder gibt es nur noch die Unterhaltungs-Monokultur?
Weshalb nicht mal Texte lesen, die nach Abwegen suchen, sich verausgaben und ins Freie wagen?
Ich möchte Werbung machen für eine Literatur, die unsere Bindung an den Mainstream lockert und die eigenen sprachlichen Möglichkeiten erweitert.

Die Literaturkantine: Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus Norddeutschland sind herzlich eingeladen zu einem Austausch in zwangloser Runde. Salongespräche, Werkstattgespräche, Hinweise, Verweise. Gäste aus anderen Sparten des Literaturbetriebs sind willkommen.
Veranstalter: Verband Deutscher Schriftsteller und Schriftstellerinnen in Hamburg

Eintritt frei

Samstag, 25. Februar, 19:00

Reisen & Speisen: Durchs wilde Kurdistan

In seinem Multivisionsvortrag berichtet Wolfgang Felgendreher von seiner Radreise entlang der iranischen, irakischen und syrischen Grenze, die ihn vom Schwarzen Meer, vorbei am Berg Ararat, durch die Türkei und über den gesamten Balkan zurück nach Deutschland führte. Oft begab er sich unter den Schutz der kurdischen Familien und übernachtete in deren kargen Häusern oder baute sein Zelt bei Nomaden auf, die mit ihren riesigen Schafherden über die weiten Hochflächen Anatoliens zogen. Begeistert spricht er von der Aufgeschlossenheit, Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Menschen, deren Gesichter Würde und Zufriedenheit ausstrahlen.

Köstlichkeiten der kurdischen Küche wie Kutilk (frittierte Grießklößchen), gefüllte Auberginen und vieles mehr serviert Ihnen Silke Vetter in der Pause am Buffet.

€ 24,- /erm. € 20,- (inkl. Buffet)
verbindliche Reservierung unter 48 15 48, karten@kulturhaus-eppendorf.de

Foto: Wolfgang Felgendreher

Sonntag, 26. Februar, 16:00

Kindertheater: Matti Patti Bu

Ein kleiner Junge wird in einem bunten Schattenspiel lebendig: Matti! Er spricht eine selbst erfundene Sprache und geht auf eine fantastische Reise: überraschend, liebevoll, spielerisch und skurril mit wunderbarer Livemusik. Matti will etwas erleben. Er fordert den Mann auf, mit ihm zu spielen. Der Mann zeichnet ihm einen Ball und sie beginnen, damit zu spielen. Der Ball verwandelt sich im Lauf des Spiels in alle möglichen Dinge: in ein Gesicht, in ein Monster, mit dem man Erschrecken spielen kann, in ein Rad an einem Auto. Das findet sich wieder als Ohrring am Kopf einer Frau. Nach und nach entwickelt sich das Stück zu einem verrückten Bilderreigen. Und als Matti am Ende müde von all den Abenteuern ist, dient ihm der Ball als Bett, in dem er sich in den Schlaf schaukelt.

Ein poetisches Stück, gespielt vom Fliegenden Theater aus Berlin für Kinder ab 3.

€ 5,-/Erw. € 7,-

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