Ausstellungen

Das Kulturhaus präsentiert kontinuierlich Ausstellungen. Beim Eintritt in das Foyer empfängt die Besucher Kunst: Das Spektrum reicht von Malerei über Grafik bis zu Fotografie. Daneben zeigen wir themenbezogene Ausstellungen und geben Gruppen und Vereinen die Gelegenheit, sich darzustellen.

bis zum 26.8.

Suzanne Jancke-Vent: Hamburg – fremde Heimat

‚Hamburg – fremde Heimat’ kann auch für eine gebürtige Hamburgerin gelten. Die Grafik-Designerin Suzanne Jancke-Vent, die viele Jahre in anderen Teilen Deutschlands verbrachte, sieht ihre Heimatstadt mit einem Blick von außen und versucht, anhand von surreal wirkenden digitalen Collagen die Veränderungen im Stadtbild darzustellen. Dabei gehen Vergangenheit und Gegenwart in den als Direktdruck unter Acrylglas präsentierten Arbeiten eine fremd anmutende Symbiose ein. Die leider schon lange vorherrschende ‚Abrisskultur‘ in dieser Stadt thematisiert die Künstlerin anhand von Fotografien, immer auf der Suche nach der ‚Stadt meiner Kindheit‘.

Besichtigungszeiten: Mo/Do/Fr 12:30-15:00, Mi 18:00-19:30 Uhr u.n.V. bis zum 26.8.2016

Eintritt frei

Sonntag, 4. September, 11:00

Ausstellungseröffnung
BLICKWECHSEL ROT - Fotografien von Manfred Leberle

„Farbe ist Leben, denn eine Welt ohne Farben erscheint uns wie tot.“ (Johannes Itten)

Farben erzeugen über den physikalischen Reiz in unserem Sehsystem immer subjektive Eindrücke, die unterschiedliche Wirkungen in unserer Gefühlswelt auslösen können. ROT gilt als die farbigste aller Farben, die wir oft sowohl positiv als auch negativ wahrnehmen. Die Ausstellung BLICKWECHSEL ROT von Manfred Leberle will in losem Zusammenhang unterschiedliche Symboliken der Farbe aufzeigen und auch symbolfreie harmonisch empfundene Bildermotive darstellen.
Der Titel Blickwechsel ist zudem ein Hinweis darauf, dass die Bildauswahl immer wieder zwischen den Bildgattungen, Darstellungsweisen und Aussagen in bunter Folge wechselt.

Besichtigungszeiten: Mo/Do/Fr 12:30-15:00, Mi 18:00-19:30 Uhr u.n.V. bis zum 3.10.2016

Eintritt frei

Sonntag, 9. Oktober, 11:00

Ausstellungseröffnung
Gabriele Ahrens, Bettina Behrend und Conny Stark: Winkelblicke Hamburgs

Die drei individuellen Künstlerpersönlichkeiten verbindet der sehr besondere Blick auf ihre Hamburger Umgebung. Die Hamburger Malerinnen verbindet der besondere Blick auf ihre Umgebung und die Menschen, die ihnen begegnen. Dem Betrachter werden Geschichten erzählt, liebevolle sowie kritische.

Gabriele Ahrens' Bilder sind vordergründig schön, weisen aber beim zweiten Blick auf gesellschaftliche Probleme hin, die die Künstlerin in ihrer ganz eigenen, surreal anmutenden Bildsprache erfasst.

Bettina Behrends Bilder führen in eine Erzählwelt aus Märchen und Fabeln mit einer eigenen Bildsprache. Hierbei werden übliche Klischees mit einem Augenzwinkern durchbrochen.

Conny Starks Thema ist Stigmatisierung. Bei ihr spielen die Rabenkrähen Hamburgs eine symbolträchtige Rolle. Die Arbeiten sind zum Großteil in schwarz-weiss gehalten, denn Stigmatisierung ist nichts anderes, als die Welt in gut und böse einzuteilen.

Besichtigungszeiten: Mo/Do/Fr 12:30-15:00, Mi 18:00-19:30 Uhr u.n.V. bis zum 14.11.2016

Eintritt frei

Donnerstag, 17. November, 20:00

Ausstellungseröffnung mit Tanzperformance
Maria Gibert: Entgrenzt

Die Ausstellungseröffnung wird begleitet von einer Tanzperformance der Kompanie Tanzorchester Suse Tietjen. Die Begrüßungsrede hält Silke Güldner.

„Es ist schön, die befreiende Bewegung beim Tanz in zweidimensionaler Form festzuhalten", bekennt Maria Gibert. Inspiriert von den Emotionen und der körperlichen Ausdrucksform des Tanzes, erschuf die in Hamburg lebende Künstlerin eine Serie malerischer Fotografien mit dem Titel 'Entgrenzt'. Ihre Bilder sind keine statischen Abbildungen, auch keine gewöhnlichen Momentaufnahmen. Vielmehr tanzen sie zusammen mit den dargestellten Figuren, sprechen von entfesselten Kräften, tauchen in die emotionale Welt der Tänzer ein und verbildlichen das Gefühl von Leichtigkeit und Schwerelosigkeit. Dabei erscheint jede einzelne Bewegung wie ein Pinselstrich, die Aufnahmen kommen einem Gemälde nahe. Es scheint, als würde sich jede Phase der tänzerischen Bewegung wie eine Farbschicht über die vorige legen und so neue Bewegung der Farben und Flächen kreieren. Diesen Fluss konnte die Künstlerin nur erreichen, indem sie selbst hinter der Kamera tanzte - losgelöst und 'entgrenzt' von ihrer Rolle und in den Bann ihrer Sujets gezogen.

Die Fotoserie umfasst 13 Motive digitaler Fotografien hinter Acrylglas. Die glänzende Oberfläche erzeugt zusätzliche Bildtiefe und lässt den Betrachter aufgrund seiner eigenen Spiegelung in die vibrierende Welt der Tänzer eintauchen.
Maria Gibert ist Absolventin der Kunstakademie Münster und der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. In ihrer Kunst geht es weniger um ein bestimmtes Thema oder ein Medium, mit dem sie sich ausdrückt. Vielmehr sucht die Künstlerin nach einer emotionalen Bindung zu den Motiven und Themen, die sie visuell interpretiert. (Text: Asia Kornacki)

Besichtigungszeiten: Mo/Do/Fr 12:30-15:00, Mi 18:00-19:30 Uhr u.n.V. bis zum 9.1.2017

Eintritt frei

Ausstellung in den Gruppenräumen

(zur Zeit aufgrund der aktuellen Ausstellung leider nicht zu sehen)
Letterprint-Kunst

In Hamburg-Eppendorf betreiben Die Drucker eine Letterpress-Druckerei, die 'kleine Letternpresse' in der Ludolfstraße. Mit Druck-Tiegeln - Baujahr ca. 1890 - werden dort mit Fachkompetenz kunstvoll hochwertige, teilweise handgeschöpfte Papiere bedruckt. Dort ist die schwarze Kunst noch zu riechen. Ein Genuss aus Druckfarbe, Blei- und Holzbuchstaben, der inspiriert.

Eine kleine Auswahl dieser Produkte ist zur Zeit in den Gruppenräumen des Kulturhauses ausgestellt und auch günstig zu erwerben. Besichtigungszeiten nach Vereinbarung

Eintritt frei